Review: Rotate MD-11F (X-Plane 11)

Die MD-11F ist ein fliegender Dinosaurier, einer der letzten, den wir draußen noch sehen. Feindbild von Fluglärminitiativen und Politik, andererseits eine imposante Erscheinung am Himmel, mit dem weit hinten liegenden Flügel und dem massiven Triebwerk in der Heckflosse. Früher, vor der Pandemie, als ich noch gelegentlich durch die Welt geflogen bin, habe ich mir die morgendliche Ansammlung von manchmal fünf Maschinen in UPS-Lackierung vor dem Frachtterminal in Köln-Bonn immer gern angesehen. Insofern freue ich mich, den Review-Reigen der lange erwarteten Airliner mit diesem Trijet zu starten.

Auch technikhistorisch ist die MD-11 (egal ob F oder nicht) interessant. Sie ist die letzte große Entwicklung von MCDonnell Douglas (Jungfernflug 1990), und verfügt über ein Autotrim-System mit dem Namen “Longitudinal Stabilität Augmentation System”, dass den Nickwinkel (=Fluglage um die Querachse) der Maschine bei Rollwinkeln (=Fluglage um die Längsachse) bis 30° weitgehend stabil hält, ohne dass viel getrimmt werden muss. Sie ist damit ein Zwischending zwischen den bereits vollautomatisierten Airbusflugzeugen (A320, Erstflug 1987, A330, Erstflug 1992) und den noch stark manuell gesteuerten Boeing-Maschinen (Erstflug der 777 mit Fly-ByWire und ähnlicher Charakteristik erst 1994). Die Cockpitsysteme Elektrik, Luftversorgung und so weiter sind auch schon weitgehend automatisiert, und wegen all dem fühlt sie sich doch ganz anders an als die anderen Flieger, die wir in der Simulatorwelt bewegen können. Auch die Soundkulisse ist eine ganz andere: “Flooäp!”, “Stabilizer”, “Floäp!” “Stabilizer”, wenn ihr diese Callouts aus der Bordelektronik hört, dann habt ihr ein paar der typischen Handgriffe in der MD-11 nicht vorgenommen.

In der Simulatorwelt ist die MD-11 kein unbekanntes Flugzeug. PMDG hatte zu Zeiten von FS 9 und FSX eine tolle Umsetzung im Programm, die auch bei mir noch im Schrank steht (auf Datenträger, damit auch selbst schon ein Oldtimer). Die kam leider nicht wirklich bei den Kunden an, Nachfolger für modernere Simulatoren kamen nicht mehr, und damit hieß es Abschied nehmen von diesem besonderen Flieger.

Das ändert sich jetzt: Rotate hat die MD-11F (explizit nur F!) für X-Plane herausgebracht, die ich für euch antesten durfte. Und sie bringt dabei all die Vorteile von modernen Simulatoren mit: Ich kann mich mit der Oculus Rift und den Touch-Controllern im Cockpit bewegen und intuitiv am Overheadpanel arbeiten. Ich schaue aus dem besonders tief gezogenen Seitenfenster und sehe eine moderne, detaillierte Landschaft. Das ist jetzt erstmal keine Leistung von Rotate – also schauen wir uns den Flieger mal im Detail an, um zu bewerten, ob er die 84 $ plus Steuern im X-Plane.org-Store wert ist. Also los!

Das verspricht der Hersteller, Kauf, Lieferumfang

Rotate bietet eine Study-Level-Simulation an und listet in der Artikelbeschreibung eine Übersicht aller simulierten Systeme auf, ohne eines hervorzuheben – das könnte genauso gut das Inhaltsverzeichnis des Systemhandbuchs sein, ich finde es ziemlich unübersichtlich. Immerhin gibt es einige Animationen, auch von externen Fahrzeugen wie Cargolader, GPU und Treppen. Die angepriesenen zehn zusätzlichen Bemalungen finden sich übrigens in einer zusätzlichen Datei, die ebenfalls im X-Plane.org-Store runterzuladen ist..

Gekauft wird das Produkt ausschließlich im X-Plane.org-Store, es belegt nach der Installation 1,13 Gb ohne Bemalungen, 1,64 Gb mit Bemalungen. Im Lieferumfang enthalten sind drei Handbücher: Ein Einführungshandbuch, das unter anderem die Installation und das In-Game-Menü beschreibt, 19 einzelne Handbücher für die Systeme (das hätte man sicher auch anders machen können – nach einem bestimmten Begriff zu suchen, von dem man nicht genau weiß, in welchem Handbuch er vorkommt funktioniert eher schwierig), ein Handbuch zu Limitations, eine Sammlung von Checklisten sowie letztendlich einen Tutorialflug. Insgesamt sind die Handbücher eher nicht so geschrieben, dass man sie gerne liest, und sowas wie ein vollständiges lizensiertes Handbuch des Originalflugzeugs gibt es leider nicht. Auch der Tutorialflug ist beschrieben, ohne links und rechts zu schauen und auf interessante Fakten hinzuweisen – wohl dem, der noch die Literatur der PMDG MD-11 herumliegen hat, die war nämlich damals wirklich lesenswert. Ach, Installation noch: Die funktioniert wie bei X-Plane üblich einfach durch das Kopieren des Ordners in den Airplanes-Ordner von X-Plane 11, nach dem ersten Start Seriennummer eingeben und aktivieren – fertig.

Erster Eindruck

Installation hinter uns gebracht, Tutorialflug überflogen, dann kann es ja losgehen! Der Flieger parkt in Köln auf dem Vorfeld, ist kalt und dunkel – natürlich abgesehen von dem Sonnenlicht, dass durch die großen Seitenfenster reinfällt. Und es ist tatsächlich eine Offenbarung, in der virtuellen Realität hinter dem Steuerhorn zu sitzen und mit dem Touch-Controller das Flugzeug zum Leben zu erwecken (das gefällt mir in X-Plane übrigens immer noch besser als im MS FS, in Prepar3d gibt es bis heute keine Unterstützung für Touch-Controller). Wenn man nicht rankommt, einfach aufstehen. Und mit fällt dabei nichts negativ auf – alles sieht ausreichend so aus wie erwartet, Schalter und Texturen sind scharf. Achtung: Der Flieger scheint das Sichtfeld auf 75° einzustellen, was für Monitore eine gute Wahl ist, um ausreichend von dem großen Cockpit zu sehen, das passt leider zu VR nicht gut, dafür sollten es die üblichen 60° sein.

Los geht es mit dem Batteriehauptschalter und der Auxiliary Power Unit (es hätte sicher auch eine Ground Power Unit getan, die über das MD-11-Menü herbeigerufen werden kann). Während die kleine Turbine hochfährt die drei Inertialeinheiten initialisieren (was bei den Boeings erst geht, wenn die APU läuft), was den Test der Feuersysteme startet. Wenn die APU dann bereit ist kommt Leben in die Monitore vor uns, und es ist Zeit für ein paar essentielle Eingaben im Flight Management Computer. Das spare ich mir bei anderen Fliegern für die ersten Runden; hier ist es wichtig, um die erforderliche Stellung des Stabilizers abzulesen. Schön: Ich kann jederzeit im Startmenü die Beladung anpassen und auch ans FMS senden, wo ich dann Gewichte und Schwerpunktlage einfach per Druck auf den entsprechenden Knopf zur Verfügung habe.

Weiter geht es im Prinzip mit dem Einstellen von Kurs, Höhe und Geschwindigkeit, was wir uns für eine kleine manuelle Platzrunde eigentlich auch sparen können – dann geht es mit Blocks Off und Pushback weiter. Triebwerksstart geht einfach über Aktivieren der Zündung im Overhead, Ziehen des jeweiligen Schalters unter dem Schubhebel und Starten der Treibstoffzufuhr, wenn die N2-Drehzahl ca. 20% erreicht hat. Flaps 15°, Trimmung auf den gewünschten Wert einstellen und ab in die Luft! Übrigens konfigurieren sich bei all diesen Aktivitäten die Systeme fast von alleine; einzig die Zapfluft der APU muss ich manuell zuschalten, bevor der Start klappt, aber die Packs muss ich nicht anfassen.

Beim Rollen gibt es den ersten Aha-Moment: Die Fußbremsen an meinen Pedalen zählen als Hardware Brakes und müssen im Flugzeugmeü explizit aktiviert werden. Warum das sein muss erschließt sich mir nicht wirklich. Und hier gibt es eine weitere böse Falle: Meine rechte Fußbremse ist defekt, ich übertrage normalerweise per Lua-Skript den Wert von links auch nach rechts. Das geht hier aber nicht – es scheint, als würde die MD-11 irgendwie am Standard vorbei auf die Controller zugreifen. Letztendlich habe ich einen Knopf an meinem Hardware-Yoke für “normale Bremsstärke” definiert, damit geht es dann.

In der Luft verhält sich der Oldtimer so wie erwartet: Etwas träge, passend für ein Flugzeug der Gewichtsklasse 300 Tonnen, und das Halten der Fluglage durch das LSAS-System funktioniert auch so, wie ich es erwarte. Leider muss ich mir dessen Eigenschaften aber aus dem Internet (z.B. PPRuNe) zusammensuchen, weil in den Handbüchern zwar das Fahrwerk beschrieben wird, aber die Funktion des LSAS leider nicht. Der Samples der Turbinen scheinen mir etwas zu kurz zu sein, so dass es beim “Looping” öfters mal zu einer hellen, leicht störenden Schwebung kommt.

Aber: Das Handfliegen mit dem Dinosaurier macht Spaß, es ist wirklich mal was anderes als mit den allgegenwärtigen Boeing-Fliegern (kennste einen, kennste fast alle) und Airbus-Maschinen (kennste einen, kennste alle). Mein Spaß am Simulator kommt vor allem daher, komplexe technische Systeme zu verstehen und zu meistern, und da ist “was anderes” immer eine gerngesehene Herausforderung. Und genau dafür werde ich in Zukunft wieder öfter mein X-Plane herausholen – da wartet ja auch noch eine exzellent simulierte Boeing 727 auf mich (ich schweife ab).

Innenmodell

Für mich der wichtigste Teil eines Simulationsmodells – im Cockpit halte ich mich die allermeiste Zeit auf. Hier das Cockpit, wie wir es beim Einsteigen sehen würden

Das ist eher die Perspektive beim Fliegen.

Bla Hier das Overhead Panel direkt nach Starten der Initialisierung der IRS-Einheiten, dann startet nämlich automatisch der Test des Feuerschutzsystems.

Starten des mittleren Triebwerks, erkennbar daran, dass der Starterknopf gezogen ist und leuchtet. Nächster Schritt wäre die Freigabe des Treibstoffs, wenn die N2-Drehzahl hochgelaufen ist.

Ok, Triebwerksstart mit allen Türen auf ist schwierig. Im Bedienteil des FMS ist erkennbar, dass die V-Speeds automatisch basierend auf der Beladung eingetragen werden. Achtet auch auf den durchsichtigen Kopf des Fahrwerkshebels, eine nette Spielerei.

Hier sind alle Informationsmöglichkeiten in Navigationsdisplay zugeschaltet.

Eine Großaufnahme des Mode Control Panel. Erkennbar der zentrale Autoflight-Taster, und unter den Dreh-Drückstellern jeweils die Taste zur Übernahme der Werte aus dem FMS (z.B. “FMS Speed”).

Falls ihr euch mal gefragt habt, wie es hinter dem Cockpit eines Frachters aussieht: Es gibt zwei Jumpseats, ein Klo, das wars.

Der eigentliche Frachtraum ist durch eine Art Gummiwand abgetrennt, hier hinten zu erkennen.

Außenmodell

Die MD-11 macht für mich generell eine gute Figur. Die Masse am Heck und die weit hinten liegenden Flügel sind charakteristisch für diese Maschine.









Hier ein paar Detailaufnahmen. Das Bugfahrwerk einschließlich der Vorrichtungen zum Schleppen:

Hier der Rest vom Fahrwerk. Die MD-11 hat ein dreifaches Hauptfahrwerk; im Gegensatz zu vielen anderen Flugzeugen heißt es hier also “four green” im Landeanflug. Etwas irritiert bin ich über die Bremsscheiben, die ich hier nicht sehen kann. Eine detaillierte Beschreibung der Fahrwerkskonstruktion habe ich aber auf Anhieb nciht gefunden.



Hier eines der Flügeltriebwerke:

Das einzelne Hecktriebwerk im Leitwerk ist viel kürzer als die Nazelle, das war mir vorher auch noch nicht so klar. Achtet mal darauf wie weit hinten der Fan liegt.

Hier eine Detailaufnahme des Bugs.

Auf Knopfdruck lässt sich durch das Ingame-Menü allerlei Equipment darstellen, und alle möglichen Türen öffnen:

So sieht die Airstair in der Detailaufnahme von vorne aus.

Zusammengefasst fällt mir hier nichts auf, was gegen die Maschine spricht.

Systeme

Bei Rotate kann jeder Knopf betätigt werden. Die Systeme sind soweit ich das überblicken kann auch detailliert simuliert, wobei man in der Praxis mit Elektrik, Hydraulik und Pneumatik wenig zu tun hat – immerhin sind die Systeme weitgehend automatisiert, und mein Anspruch in einem solchen Review ist es eher nicht, jeden einzelnen Bug zu finden, den die Betatester übersehen haben. Eher zu tun hat man sicher mit dem Autoflight-System, das hier etwas speziell ist: Es gibt zunächst mal die bekannten Dreh-Drück-Steller für Geschwindigkeit, Kurs und Höhe. Unter den Knöpfen findet sich jeweils eine Taste, mit der die programmierte Route aus dem FMS abgeflogen werden kann (FMS Speed, Nav, Prof). Drücken oder Ziehen der Tasten verlässt diese Modi dann jeweils wieder und übernimmt den aktuellen Wert beziehungsweise den eingedrehten Wert als Sollwert. Neben all diesen Werten gibt es eine prominente “Autoflight”-Taste, die – einmal gedrückt – die Autothrottle “armed”, ein zweites Mal im Flug gedrückt den Autopilot anschaltet. Das war es – Modi zum Abfliegen von Funkfeuer-Radialen oder zum Halten der Geschwindigkeit per Anstellwinkel gibt es nicht. Soweit kein besonders komplexes System.

In frühen Versionen der Rotate MD-11F hatte ich meine liebe Mühe, programmierte Kurse abzufliegen, aber seit Version 1.03 klappt das. Zwei Sachen gefallen mir nicht so gut:

Erstens finde ich die Low-Level-Flugregler etwas nervös umgesetzt. Was ist das? Letztendlich gibt das Flight Management System ja einfach Sollwerte für den Kurs vor (das können auch zeitlich veränderliche Werte sein, zum Beispiel beim Abfliegen von Kreisbögen), und per sogenanntem PID-Regler wird dann dieser Sollwert eingeregelt. Ein PID-Regler ist zunächst mal nichts weiter als eine Gleichung, die aus Soll- und Istwert (zum Beispiel: aktueller Kurs, vorgegebener Kurs) und in Abhängigkeit von ein paar Werten und einfachen mathematischen Verfahren die Steuergröße (im Beispiel: Stellung des Yokes) berechnet. Während die Logik hinter den Systemen sicher aus entsprechenden Handbüchern gut programmierbar ist, muss der exakte PID-Regler vom Entwickler selbst herausgefunden werden. Und da finde ich den Flieger etwas sensibel: Mir kommt es vor, als wäre da insgesamt zuviel Bewegung und Nervosität in der Steuerung, während ich gemächlich mit dem Dickschiff von Köln nach Frankfurt schippere (die Gegenstrecke ist Lufthansa früher übrigens wirklich regelmäßig geflogen, um das Nachtflugverbot in Frankfurt zu umgehen – hatte ich erwähnt, dass die MD-11F gerne zur Zielscheibe von Fluglärminitiativen wird?). Auch “überschießt” die Regelung manchmal die eingestellten Werte. Dramatisch ist das nicht wirklich, man kommt auch so gut von a) nach b).

Die zweite Sache, die mir wirklich nicht gefällt: Bei meinen kurzen Flügen Köln-Frankfurt stelle ich in der Regel 10.000 Fuß als Sollwert ein. Das FMS setzt als Sollgeschwindigkeit bis einschließlich 10.000 Fuss – so wie es sein soll – eine Geschwindigkeit deutlich unter 250 Knoten, über 10.000 Fuß aber 310 Knoten. Das mag zwar so passen – wenn der Höhenregler aber nicht exakt arbeitet und zwischen 9.950 und 10.050 Fuß pendelt springt der Geschwindigkeitssollwert aber auch zwischen 240 und 310 Knoten. Die MD-11 beschleunigt und bremst, und das nur, weil sie nicht in der Lage ist, ihre Höhe vernünftig zu halten. Das kann so nicht richtig sein, ich hätte eher eine Art Hysterese erwartet, oder dass der Sollwert von 10.000 Fuß herangezogen wird, der ja die ganze Zeit eingedreht ist, und nicht der aktuelle Wert.

Und sonst? Ingame-Menü, VR, Performance

Die Performance der MD-11F ist ausgezeichnet: Auf meinem System (s.u.) habe ich mit Virtual Reality keine Probleme, den Flieger sanft zu bedienen, und damit ist das auf einem normalen Monitor sowieso kein Problem. Leider passt das In-Game-Menü da nicht dazu: Es lässt sich nur auf einem regulären Monitor vernünftig bedienen.  Dafür kann damit alles Wichtige gesteuert werden, einschließlich des Ground Equipments und des Pushbacks. Schade, dass VR hier nicht vernünftig mitgedacht wurde, es wäre sicher ein Leichtes gewesen, das anzupassen oder alternativ die wichtigsten Funktionen (Pushback, Türen) auf eine Seite im FMS zu legen.

Fazit

Rotate hat mit der MD-11F eine neuzeitliche Version der McDonnell Douglas MD-11 auf den Markt gebracht, die sich in X-Plane gut macht. Es macht Spaß, mal was anderes zu fliegen als das übliche Airbus-Boeing-Einerlei, und sie ist weitgehend gut umgesetzt. Kleine Kritikpunkte bleiben: Das Tuning des Autopiloten, und da insbesondere eben der Flugregelung gefällt mir nicht so gut, und enttäuscht bin ich vom Hin- und Herschalten der Fluggeschwindigkeit bei Flügen um 10.000 Fuß. Das Handbuch ist nicht perfekt, es macht wenig Lust auf Flüge, es beschränkt sich generell auf eine Aufzählung der Knöpfe, ohne dabei Hintergrundinformationen zu geben. Das alles sind Dinge, die ich bei einem 84 $-Flieger dann doch erwarten würde – einfach das Quäntchen Perfektion und Detailverliebtheit mehr wäre schön gewesen.

Abgesehen von diesen sicher nicht kriegsentscheidenden Schnitzern macht sich die MD-11F gut. Gut sieht sie ohnehin aus, sie fliegt sich per Hand gut und ist eben – mal was anderes. Fans der MD-11 können – mittlerweile – problemlos zuschlagen. Ich werde sicher auch in X-Plane 12 noch meine Runden mit dem Frachtschiff drehen.

Informationen

Pro
Contra

Schönes Außen- und Innenmodell
Detailliert umgesetzt
Fliegt sich plausibel und angenehm per Hand
Performance völlig in Ordnung, auch in VR

Autoflight-System manchmal inkonsistent (speed), Flugregelung nervös
Handbuch erklärt die Systeme nicht, sondern beschränkt sich auf das Beschreiben von Knöpfen
In-Game-Menü / Plugin in VR nicht nutzbar
Letztendlich: Der letzte Rest Detailverliebtheit, den ich bei 84 $ erwarten würde fehlt

Testsystem

Entwickler: Rotate
Preis: 83,95 US-$
Kauf: X-Plane.org-Store

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Dr. Patrick Seiniger

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